„Best Blog“ Award

Ich habe von der lieben Steffi einen Award bekommen! Freu! 🙂

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Sooo süß!! 🙂

Vielen lieben Dank, Steffi! :**

Bei diesem Award sind ein paar Fragen zu beantworten, die hier kommen:

Was hast du lieber: Nachtisch oder deftige Gerichte?

Nachtisch! 😀

Was ist dir wichtiger bei einer Person: die Persönlichkeit oder Erscheinung?

Natürlich die Persönlichkeit!!

Wann hast du das Blog gegründet?

Am 26.06.2012 war das! 🙂

Welche Person hat dich inspiriert, in dieser Welt mit was Neuem anzufangen?

Die Person, die mir diesen Award verliehen hat – Steffi! ❤

Verfolgst du viele Blogs?

Eher nicht so. Habe ein paar bestimmte und entdecke auch immer wieder neue, aber insgesamt sind das nicht so viele, auf denen ich lese.

Welches Buch liest du zurzeit?

Die Königliche von Kristin Cashore! Es ist total toll! *seufz*

Dein Lieblingsfilm?

Also da hab ich nicht nur einen! Auf meiner Favoriten Seite findet ihr eine Auswahl. 😉

Jetzt müsste man den Award noch an 20 (!) weitere Personen weitergeben, was mir entschieden zu viel ist, weil ich den Award nicht einfach lieblos um mich schmeißen will. 😉

Deswegen entscheide ich mich für einen „Gewinner“… Und das ist:

Becky’s World of Books

Herzlichen Glückwunsch! 😛

The Host von Stephenie Meyer – Rezension und neuer Trailer

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(c) kinofans.com

„Melanie Stryder refuses to fade away. The earth has been invaded by a species that takes over the minds of their human hosts while leaving their bodies intact, and most of humanity has succumbed. Wanderer, the invading ’soul‘ who has been given Melanie’s body, knew about the challenges of living inside a human, but there was one difficulty Wanderer didn’t expect: the former tenant of her body refusing to relinquish possession of her mind.“ (Inhaltsangabe von ebook.de)

Ich habe Seelen/The Host jetzt glaube ich schon zum dritten Mal gelesen und trotzdem hat es mich wieder unglaublich berührt und mir gezeigt, was für ein tolles Buch es ist.

Vom ersten Moment an bin ich in die Geschichte eingetaucht und wurde, genau wie Wanda, von den Emotionen Melanies umgehauen. Ich war unglaublich an das Buch gefesselt und konnte es (bzw. den Kindle) gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Anfang zieht sich ja ein klein wenig, aber selbst das hat mich nicht gestört, da ich Stephenie Meyers Schreibstil aufgesaugt habe wie ein trockener Schwamm. Wanda und Melanie sind einfach so tolle Chraktere, die obwohl sie eins sind, jede für sich überzeugen. Als ich dann erst bei Ian und Jared angekommen war, war es vollkommen um mich geschehen, da ich sie einfach so sehr liebe! *seufz*

Es kam dann auch viel mehr Spannung auf und ich war vollkommen gefangen in den Höhlen und Wandas Kampf ums Überleben. Das letzte Mal, dass ich The Host gelesen habe, lag auch schon mehrere Jahre zurück, sodass ich doch immer wieder überrascht wurde.

Das Highlight dieses Buch ist und bleibt aber die Welt, in der es spielt, und die Beziehungen zwischen den Charakteren, die Stephenie so grandios geschaffen hat! Ich war emotional so mit dabei, dass ich immer wieder Herzklopfen bekomme habe, und am Ende nicht anders konnte, als ein paar Tränchen zu verdrücken.

Nach Beenden von The Host, war ich dann auch erstmal richtig geflasht, weil es mir so gut gefallen hat und ich nicht mehr rauskonnte aus dieser Welt. Ich hab dann auch ein paar Tage gebraucht, um mich schweren Herzes Pandemonium zu widmen, von dem ich leider jetzt schon weiß, das es niemals an Host heranreichen wird, weil ich durch Host vor Augen geführt bekommen habe, was ein gutes Buch ist, und wie lange ich schon kein so gutes mehr gelesen habe!

Ich kann also nur eine monströse Leseempfehlung aussprechen. An alle! Egal ob ihr die Twilight Saga gelesen habt und sie gemocht habt oder nicht, egal ob ihr nie was von Stephenie Meyer gelesen habt und ihr vielleicht skeptisch gegenüber steht. Egal ob ihr Science Fiction vielleicht sonst nicht so mögt, lest The Host – es ist so toll!!

Und falls ihr das Buch nicht lesen wollt, dann kann euch ja vielleicht der Film überzeugen, für den es seit letzter Woche einen tollen neuen Trailer gibt:

Ich bin wirklich schon unglaublich gespannt auf die Verfilmung, weil es in den Trailern wirklich gut umgesetzt aussieht!! Umso mehr hat es mich WÜTEND gemacht, dass der verdammte Concorde Filmverleih das deutsche Startdatum einfach mal von April auf Juni verlegt hat!! Eine Unverschämtheit, vor allem weil der Film in den USA schon im März rauskommt und das ursprüngliche Startdatum von April auch NUR in Deutschland verschoben wurde! In Österrreich läuft er ja auch auf Deutsch und da ist es bei April geblieben! Da könnte ich mich wirklich aufregen… *grummel*

Wie auch immer, The Host liefert mir ein O für THE BOOKWORMS und, weil ich es auf Englisch gelesen habe, ist es auch mein zweites Buch für die OV-Challenge. 🙂

Das Leben, das uns bleibt von Susan Beth Pfeffer – Rezension

9783551582751„Wie das Leben vor der Katastrophe war, daran kann sich Miranda kaum noch erinnern. Eine vollständige Familie, genug zu essen, eine funktionierende Heizung – es scheint ewig her zu sein. Fast alle ihre Freunde und Verwandten haben den Ort verlassen oder sind gestorben. Nur wenn es ums Essen geht, sitzen plötzlich viel zu viele Leute am Tisch. Die Rationen sind winzig, nie ist genug da.
Doch eines Tages steht Mirandas Vater vor der Tür. Mit seiner Freundin und einem Baby. Und einem Jungen, den Miranda noch nie gesehen hat. Plötzlich ist die Hoffnung zurück.“ (Inhaltsangabe von carlsen.de)

 

 

 

 

Nachdem die ersten zwei Bände von Susan Beth Pfeffers „Katastrophen Trilogie“ (wie ich sie jetzt einfach mal nenne) erschreckend und traurig, aber zugleich mitreißend und spannend waren, hat dieser dritte Teil keine Ausnahme gebildet.

Der erste Teil behandelte ja den Anfang der Katastrophe, als der Mond durch einen Meteoriten aus seiner Umlaufbahn und näher an die Erde geschoben wurde, was schreckliche Umweltkatastrophen mit sich brachte und die Welt, wie wir sie kannten, für immer veränderte. Man erlebte das Geschen aus Mirandas Sicht, im zweiten Band dann wieder die Katastrophe, aber aus Alex‘ Sicht. Das Leben, das uns bleibt, war jetzt wieder aus Mirandas und ihrer Tagebücher Sicht und behandelte die Zeit ein Jahr nach der Katastrophe. Das Leben von Miranda und ihrer Familie hat sich auf eine erschreckende Weise normalisiert. Der Überlebenskampf und der Tod gehören zum Alltag, Hoffnung ist ein selten gesehener Gast.

Diese schlimme, aussichtslose Lage wird dem Leser von Miranda in ihren Tagebüchern geschildert und man kann das Buch kaum weglegen, so gefesselt ist man von Mirandas Gedanken, die keineswegs die einer Heldin sind. Das macht Miranda auch so unglaublich symphatisch. Sie ist stark, aber nicht so stark, dass sie ihre Lage klaglos und selbstlos akzeptiert. Sie verhält sich wie wir in einer solchen Situation, und wird von der Autorin nicht zu einer unrealistischen Heldin gemacht.

Dadurch, dass einige neue Charaktere eingeführt werden, wird es auch nie langweilig, mal abgesehen davon, dass man sowieso immer in der Erwartung des nächsten Ereignisses dasitzt. Das Ende war so unglaublich spannend und tragisch und traurig, aber auch irgendwie beeindruckend und passend und authentisch, dass ich danach erstmal einen totalen Aftershock erlitten habe! (Definition Aftershock hier!) Zwar war das Ende auch etwas offen und ich hätte, wie so oft, sehr gerne einen weiteren Band, aber es war trotzdem ein fulminanter Abschluss dieser Reihe, die einfach ein außergewöhnliches und schonungsloses Leseerlebnis garantiert!

Diese Reihe ist nur zu empfehlen! 🙂

 

Mein Kindle Paperwhite – Erste Erfahrungen

Zu Weihnachten habe ich ja einen Gutschein für den Kindle Paperwhite bekommen. Gutschein deswegen, weil er nicht mehr lieferbar war wegen dem riesigen Andrang auf genau dieses Modell der Kindle Familie. Eigentlich war die Lieferung erst für Mitte/Ende Januar geplant, aber gleich nach den Weihnachtstagen kam die Nachricht, dass er nun wieder auf Lager wäre und in den nächsten Tagen geliefert würde. Das wurde er dann auch und ich habe ihn, nachdem ich mit meinem aktuellen Buch fertig war, gleich in Betrieb genommen! 🙂

Hier möchte ich euch nun, als völliger Neuling in der eReader und eBook Welt (bis auf ein paar Kurzgeschichten, die ich mit der Kindle App gelesen habe) meine ersten Eindrücke und Erfahrungen vorstellen:

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(c) amazon.com

Lieferung, Verpackung und Zubehör:

Wie gesagt, war der Kindle ja erst nicht lieferbar, aber dafür kann man ja Verständnis aufbringen, wenn es einen so großen Andrang gibt. Spricht ja auch für das Produkt. 😉 Außerdem kam er ja dann sowieso eine Woche nach Weihnachten und nicht erst Ende Januar, wie eigentlich angegeben. Geliefert wird das gute Stück in einem super stylishen kleinen, schwarzen Karton, der wirklich nicht unnötig Verpackungsmaterial verschwendet, was ich schon mal super finde. Gut geschützt ist das Gerät darin auch und ich verwende den Karton sogar noch als „Hülle“ bis ich mir eine richtige Hülle ausgesucht habe. Mitgeliefert wird eine ganz kurze Anleitung, in der eigentlich nur steht, wie man den Kindle anschaltet und das Kabel einsteckt. Der Rest wird dann auf dem Kindle selber erklärt. Außerdem ist ein USB-Kabel dabei, womit man Kindle und Computer verbinden kann. Wenn man laden möchte, braucht man noch einen extra Adapter (!). Man kann aber auch problemlos, so mache ich das, den Adapter für Apple Geräte verwenden, was ich sehr praktisch finde. Andererseits ist es aber auch ein bisschen Abzocke für Leute, die diesen Apple Adapter nicht haben und sich noch extra einen bei Amazon besorgen müssen.

Inbetriebnahme:

Da bleibt nicht viel zu sagen, außer dass die Inbetriebnahme vollkommen problemlos verlief. Einfach den Anweisungen folgen und man verbindet sich mit dem WLAN und kann den Kindle personalisieren. Dann wird erstmal aufgeladen, was auch wirklich schnell ging! Der erste Download hat auch problemlos geklappt und ich konnte auch sofort meine paar anderen eBooks, die ich mit der Kindle App auf  meinem iPhone gelesen hatte, aus der Cloud holen und auf dem Kindle öffnen.

Leseerlebnis:

Ich hab also mein erstes Buch runtergeladen und angefangen zu lesen. Das Paperwhite Display ist einfach nur genial und daran gibt es nichts zu meckern. Man kann es wunderbar per touch bedienen und alle möglichen Dinge, Schriftgröße, Schriftart, etc., einstellen, aber sich auch durch langes Draufhalten mit dem Finger Worterklärungen anzeigen lassen. Mein erstes Buch war auf Englisch und deshalb habe ich das gleich ein paar mal genutzt und wurde mit englischen Erklärungen/Beispielsätzen der jeweiligen Wörter versorgt. Das ist wirklich super praktisch, weil man nicht erst sein iPhone oder sonst was zu Rate ziehen muss.

Jetzt zur Beleuchtung. Da bin ich noch ein bisschen am rumprobieren. Man kann sie, auch mitten im Buch, verstellen, wobei empfohlen wird, in hellen Räumen eine hohe Einstellung und in dunklen Räumen eine niedrige Einstellung zu verwenden. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass das helle Display, keineswegs auf der höchsten Einstellung, sich schon ziemlich, sagen wir mal in die Augen „brennt“. Hört sich jetzt etwas übertrieben an, aber ich habe es deutlich bevorzugt, die niedrigen Einstellungen zu verweden. Und das nicht nur in schlecht beleuchteten Räumen, da ich zum einen generell im Hellen lese, und zum anderen mir eher einleuchtet, in einem hellen Raum mit niedriger Einstellung zu lesen, da der „dunkle Bildschirm“ ja durch das helle Licht kompensiert wird. Bei der Lichteinstellung bin ich also noch am rumprobieren, aber ich denke, dass sich das noch einpendeln wird mit der Zeit.

Die Form des Kindles ist sehr benutzerfreundlich, da er sich problemlos in einer Hand in verschiedenen Postitionen halten lässt. Man mag zwar denken: „Ui ist der klein!“, aber dadurch ist er wirklich sehr bequem zu benutzen.

Generell verändert sich das Leseerlebnis schon ein wenig, vor allem durch die andere Form, aber ich finde, dass man trotzdem vollkommen abtauchen kann, wenn das Buch spannend und gut ist. 🙂

Fazit:

Alles in allem ist der Kindle eine tolle Erfindung und ein sehr wertiges Gerät. Ich kann ihn natürlich nicht mit anderen eReadern vergleichen, aber ich denke, dass er qualitativ sehr hochwertig ist. Er kann das echte Buch natürlich nicht ersetzen, aber man kann echt Geld sparen und im riesigen Angebot von Amazon schwelgen. Vor allem für englische Bücher ist er wegen der Übersetzungsmöglichkeit und wieder dem günstigen Preis sehr geeignet, aber auch zum Beispiel für die Fortsetzung von Reihen, von denen man nicht den ersten Band hat, sich aber den zweiten/dritten auf den Kindle lädt. So kann man den zweiten einfach auf dem Kindle „verstecken“ und hat ihn nicht ohne seinen Vorgänger im Regal stehen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick liefern und euch gut informieren. 😉 Wer noch Fragen zum Kindle hat, kann dafür natürlich gerne die Kommentare nutzen! 🙂

Anna Dressed in Blood von Kendare Blake – Rezension

(c) ebook.de

(c) ebook.de

„Cas Lowood is no ordinary guy – he hunts dead people.
People like Anna. Anna Dressed in Blood. A beautiful, murderous ghost entangled in curses and rage. Cas knows he must destroy her, but as her tragic past is revealed, he starts to understand why Anna has killed everyone who’s ever dared to enter her spooky home.
Everyone, that is, except Cas…“ (Inhaltsangabe von hachettechildrens.co.uk)

Anna Dressed in Blood ist in verschiedenen Aspekten ein besonderes Buch für mich. 😀 Erstens war es mein erstes Buch auf meinem neuen Kindle Paperwhite (Erfahrungsbericht folgt bald!), zweitens ist es mein erstes Buch für die OV-Challenge, da ich es auf Englisch gelesen habe, und drittens bietet es mir zwei Os für die Bookworms Challenge. Also damit war ich schon mal gleich zu Anfang sehr zufrieden. 😉

Jetzt aber zur eigentlichren Rezension. Anna Dressed in Blood war wirklich ein wunderbares Buch, das mich gut unterhalten hat. ABER: es hatte natürlich auch seine Mankos, sonst würde ich ja so nicht anfangen. 😀

Die Geschichte ist aus der Sicht von Cas, der ja ein Junge ist, geschrieben. Das ist schon mal etwas besonderes, weils das ja nicht soo häufig gibt. Ich finde das auf keinen Fall schlecht, sondern sogar außergewöhnlich und interessant, aber irgendwie hat mir was gefehlt. Entweder liegt es daran, dass Jungen, wenn die Geschichte aus ihrer Sicht geschrieben ist, nicht so viele Gefühle preisgeben oder es liegt daran, dass Cas persönlich nicht so viel von sich gezeigt hat und ich mich nicht so richtig in ihn hinein versetzen konnte… Was wiederum auch daran liegen könnte, dass ich ein Mädchen bin. Aber das darf eigentlich nicht der Grund sein und es hat mich einfach gestört, dass Cas mir ein bisschen fremd geblieben ist.

Das kann sich ja im zweiten Band noch ändern, genauso wie die Spannung, die mein zweiter Kritikpunkt ist. Spannung war nämlich von Anfang bis Mitte nicht wirklich vorhanden. Erst als sich alles dem Showdown zuwendetete, war ich gefesselt. Und wie so oft, wollte ich dann gleich den zweiten Band…

All in all, war Anna Dressed in Blood eine außergewöhnliche Geschichte, die mich durch ihre Thematik wirklich überzeugen konnte. Ich hoffe allerdings, dass der zweite Band hinsichtlich Spannung und Cas eine Verbesserung ist! 🙂

Jetzt noch ein kuzes Wort zur OV-Challenge: Anna Dressed in Blood ist wie gesagt mein erstes Buch dafür und macht seiner Rolle in dieser Challenge wirklich alle Ehre, da Cas tüchtig geflucht hat, was ich wirklich sehr unterhaltsam und eben original-mäßig fand! In der deutschen Version wäre das bestimmt nicht so lustig gewesen! 😀

Spiegelschatten von Monika Feth – Rezension

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(c) randomhouse.de

„Er kennt seine Opfer, doch wer kennt ihn?

Ein Mörder geht um im Raum Köln/Bonn. Seine Opfer sind allesamt junge Männer. Als Romy Berner, Volontärin beim KölnJournal, mit der Recherche beauftragt wird, muss sie feststellen, dass alle Toten dem Freundeskreis ihres Zwillingsbruders Björn angehörten – und dass der Mörder ihr näher ist, als sie ahnt …“ (Inhaltsangabe von randomhouse.de)

Ich bin ja ein großer Fan von Monika Feths Thrillern, sowohl von denen um Jette, als auch vom ersten Thriller mit Romy als Hauptperson. Ich ging also mit großen Erwartungen an Spiegelschatten heran und ich kann auch keinesfalls sagen, dass ich enttäuscht wurde! Die Spannung und dieses Gefangen-sein in der Geschichte war wieder (mehr denn je) da und ich konnte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen, wollte einfach immer wissen wie es weiter geht. Auch mit den Charakteren habe ich keinerlei Probleme gehabt, auch wenn Romy für mich (noch) nicht ganz an Jette heranreicht und sie mich stellenweise leider etwas genervt hat mit ihrer Dickköpfigkeit, die allen um sie herum das Leben schwer gemacht hat. Doch auch das war eigentlich kein Problem und hat mich nicht gestört! Monika Feth ist einfach eine Meisterin darin, die Charaktere vor meinen Augen richtig leben zu lassen, so wie sie nun mal sind. Das ist, finde ich, etwas ganz besonderes, was mir auch dieses Mal wieder sehr gefallen hat.

Leider wurde es dann nach hinten raus etwas langatmig, was zwar einerseits zu der Ratlosigkeit aller Beteiligten gepasst hat, aber andererseits auch irgendwie an meinen Nerven gezehrt hat. Natürlich SOLL ein Thriller ja an die Nerven gehen, aber irgendwie war das dann zu langatmig und ich wollte endlich wissen, wer denn nun der Mörder ist! Außerdem hat das mehr und mehr dazu beigetragen, dass ich selber gedanklich auf Mördersuche gegangen bin und potentielle Kandidaten durchgegangen bin. Dabei habe ich den, der es dann am Ende war, vollkommen übergangen, was nun ja nicht sehr positiv war, aber dazu komme ich nochmal…

Nun war es also so, dass ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, wer es denn nun sein könnte, was zwar wieder eigentlich für das Buch spricht, weil der Leser ja mit auf Mördersuche gehen soll und natürlich auch nicht von Anfang an Bescheid wissen soll, aber das Problem war dann das Ende.

Auf einmal wurde es ziemlich offensichtlich, wer es war, was wieder eigentlich den Showdown für den Leser spannend machen sollte, aber andererseits war ich so GAR NICHT einverstanden mit dieser Lösung, dass ich auf einmal etwas verwirrt und negativ war! Man hatte nämlich über das ganze Buch immer wieder kurze Abschnitte aus der Sicht des Mörders bekommen und diese Sicht konnte ich mit dem Mörder, den ich aus Sicht von Romy und den anderen Charakteren kennengelernt hatte, irgendwie nicht in Einklang bringen… Deswegen war ich dann etwas baff und hab immer überlegt, welche Anzeichen, Gemeinsamkeiten ich denn da übersehen hätte! Dass der Mörder eine Persönlichkeitssörung hat, ist naürlich eine Entschuldigung dafür, dass er so gut getarnt war, weil er den Mörder in sich natürlich nicht nach außen gezeigt hat, aber ich meine, mit einer Persönlichkeitssörung hätte am Ende dann JEDER, sogar Romy, der Mörder sein können, ohne dass ich es bemerkt hätte.

Also naja, das hat mich dann schon etwas negativ gestimmt, aber trotzdem war Spiegelschatten mal wieder ein Meisterstück von Monika Feth, was mich sehr gut unterhalten hat, weil ich einfach vollkommen in der Welt der Charaktere gefangen war! Also: Leseempfehlung hoch drei! 😀

Erzähler der Nacht von Rafik Schami – Rezension

„Wie der Kutscher Salim seine Stimme verlor und seine Freunde ins Gerede brachte.“ (Erzähler der Nacht von Rafik Schami)

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(c) beltz.de

„Kutscher Salim ist der beste Geschichtenerzähler von Damaskus und „seine Stimme verzaubert jeden. Sie brachte nicht nur Trauer, Zorn und Freude hervor, es wurden sogar Wind, Sonne und Regen für uns spürbar.“ Doch seltsam, plötzlich verstummt er. Nur sieben besondere Gaben können ihn erlösen. Seine Freunde, die ihn Abend für Abend besuchen, finden allmählich heraus, welche Gaben gemeint sein könnten – die schönsten, die es gibt: Geschichten.“ (Inhaltsangabe von ebook.de)

Erzähler der Nacht ist wirklich ein sehr außergewöhnliches Buch, was aber leider nicht wirklich meinen Geschmack treffen konnte.

Es war ein Geschenk meiner Tante und es war keinesfalls schrecklich zu lesen, aber besonders unterhalten hat es mich auch wieder nicht.

Die Idee der Geschichten, die Salim erzählt werden, weil er auf einemal stumm geworden ist, was wiederum selbst eine Geschichte ist, die erzählt wird, ist schon besonders und ich fand es schön mich in Damaskus und unter wahren Damaszenern wiederzufinden, aber so richtig in seinen Bann konnten mich die Geschichten nicht ziehen. Nach einer kurzen Einführung in Form von zwei oder drei Kapiteln ging es zwar gleich los, aber immer wieder wurde um den heißen Brei herumgeredet bis die Geschichte dann endlich erzählt wurde und auch nicht jede Geschichte war außergewöhnlich und besonders orientalisch. Einige haben es mir schon angetan, aber das hat eben nicht gereicht, um mich richtig zu begeistern.

Außerdem sind die Charaktere ziemlich blass geblieben. Salims Freunde gaben zwar immer wieder ein Stückchen von sich preis, aber so richtig kennenlernen, konnte ich sie nicht. Und Salim selbst war auch ausgesprochen geheimnisvoll..

Erzähler der Nacht war mal ein Buch der anderen Art und dafür hat es auch auf jeden Fall seine Preise verdient, aber es konnte mich durch den mangelden Kontext der einzelnen Charaktere nicht für sich einnehmen.

Aber es beschert mir das E für THE BOOKWORMS! 😀

Happy New Year 2013!

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(c) theatlantic.com

Meine Weihnachtsbücher

Hallohoooo! 🙂

Ich hoffe, ihr hattet alle ein sehr schönes Weihnachtsfest und verbringt auch gerade in diesem Moment noch besinnliche Feiertage! 🙂

Mein Weihnachten war jedenfalls, trotz fehlendem Schnee, sehr schön und noch schöner sind all die Bücher, die ich bekommen habe! Und nicht nur Bücher, sondern auch einen Gutschein für einen Kindle Paperwhite habe ich bekommen!!! Hammer! Ich werde also demnächst auch in die Welt der e-books reinschnuppern! Demnächst bedeutet irgendwann im Januar, da ist der Kindle nämlich erst wieder lieferbar…

Nun möchte ich euch kurz meine Weihnachtsbücher vorstellen:

Spiegelschatten von Monika Feth

Ich LIEBE ihre Bücher!!! Und bin schon soooo gespannt auf diesen Band hier! Deswegen bin ich, wie ihr auch am Rand sehen könnt, gleich in die ersten Seiten gestartet! 🙂

Das Leben, das uns bleibt von Susan Beth Pfeffer

Band 1 und Band 2 waren ziemlich erschreckend, aber auch diese Reihe hat es mir bis jetzt absolut angetan! Danke nochmal an Steffi, dass sie mir dieses Buch geschenkt hat! ❤

Blutsverdacht von Marie-Aude Murail

Ich habe mehrmals Positives von diesem Buch gelesen und hatte Lust es zu lesen! 🙂

Wenn es dunkel wird von Manuela Martini

Die ersten zwei Bücher aus der X-Thriller Abteilung von Arena waren unglaublich toll und ich freue mich schon sehr auf den nächsten!

Und dann habe ich noch einen Hugendubel Gutschein bekommen, für den ich mir wahrscheinlich

Wir beide irgendwann von Jay Asher

holen werde! Da habe ich also wirklich einige Leckerbissen zu lesen und ich freue mich unglaublich drauf!

Was habt ihr so zu Weihnachten bekommen? 🙂

Bis bald und schöne Tage bis dahin!

Have yourself a Merry Little Christmas!

Hallo ihr Lieben!

Wie der Titel dieses Posts ja schon sagt, möchte ich euch

Frohe Weihnachten

und ein

tolles Fest

wünschen!

Dazu habe ich noch ein nettes Bildchen (vor allem für Vampire Diaries Fans), aber die Wünsche gelten natürlich für alle! 😉

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So richtige Weihnachtsstimmung will bei mir aber leider noch nicht so aufkommen, was vor allem an dem dummen Wetter hier liegt! 18 Grad und strahlender Sonnenschein! Hallo?! Da kann wirklich so viel Weihnachtsstimmung im Haus sein, wie es will, aber wenn ich nach draußen schaue und keinen Quadratmillimeter Schnee sehe, gefällt mir das gar nicht! Deswegen singe ich die ganze Zeit „Let it snow“ und „Have yourself a Merry Little Christmas“ vor mich hin, aber so richtig mag das nicht helfen…

Naja, da kann man nichts machen! Wenns draußen dann dunkel ist, komme ich vielleicht doch noch in die richtige Stimmung! 😉

Auf meine Geschenke freue ich mich auf jeden Fall, vor allem weil auch einige Bücher darunter sein werden! Erzähler der Nacht habe ich zwar immer noch nicht (!!!) durch, aber das zieht sich so was von! Und eigentlich muss ich das heute noch irgendwie schaffen, damit ich morgen in meine Weihnachtslektüre starten kann.. Léon und Louise habe ich übrigens überraschend verliehen, worüber ich wirklich froh bin! Also muss nur noch Erzähler der Nacht endlich beendet werden.. *grummel*

Jedenfalls werde ich euch meine Weihnachtsbücher gleich in den nächsten Tagen vorstellen! 🙂

So, mehr bleibt eigentlich nicht zu sagen, außer dass ich euch einen wirklich schönen Tag und mehr Schnee als hier wünsche! 😉

Eure Amelie